ehrlich

Ich habe immer noch Angst zu verlieren.

Es ist doch schon ein Erfolg
wenn ich aus einem Wagen in den nächsten
steige weil es in dem einen unerträglich
pfeift (nah, zumindest fährt die Bahn) oder
das indische Essen (ohne Interpretation!)
bei mir Übelkeit hervorruft,
mich in Marketingideen für bessere Ohrstöpsel
verkrieche, Smartphones als verhindernd,
nicht als verbindend, empfinde.

Ich habe immer noch Angst zu versagen.
Alles was ich tue ist ein Schrei meiner
Seele über das Unverstehen
für das Nichtalleine sein im Bestehen,
unsere Unfähigkeit die Verbindungen zu sehen.